Historisches Museum Uri
Gotthardstrasse 18, 6460 Altdorf
T 041 870 19 06
M phideau@bluewin.ch
Aktuelles Ständige Ausstellung Museumspädagogik Historischer Verein
Museumsporträt Sonderausstellungen Museumsgut Neujahrsblatt
Museumsbesuch Führungen / Apéro Museumsprojekte Hauptseite
 
Übersicht
Eingangsbereich
Frühzeit
Mittelalter
Religion und Kirche
Verkehr
Renaissance-Saal
Musikautomaten
Militär und Waffen
Kleider und Wohnen
Hauptsaal
 
 

Renaissance-Saal




Ausstellungsgegenstände

Geldtruhe
Schmiedeisen, kompliziertes.Schloss mit Henkel
     
Kamin aus Sandstein
sehr schöne Sandsteinschnitzerei, unten zwei männliche, das Gebälk tragende Karyatiden; auf dem Gesims vorne, 5 seitliche, je eine Scene aus dem Leben des Hercules. Der Kamin bildete mit GS 0021 und GS 0024 das Inventar des Gartensaales des von Rollschen Hauses und stammt aus der Entstehungszeit.
     
Steinsitze
acht Steinsitze; diese mögen sich zu je zweien in den Fensternischen des Gartensaales (siee GS 0020) befunden haben. Auf jedem ist eine Fratze aufgemeisselt; unten Tierkrallen.
     
Lavabo
aus Sandstein; neben dem Giessfass 2 Karyatiden, unten hölzerne Türe; aus dem Gartensaal des von Rollschen Hauses.
     
Wappenschild
aus Sandstein; waren mit Eisenhacken am von Rollschen Haus aufgehängt; gelangten bei der Renovation ins Museum
     
Wappenschild
aus Sandstein; waren mit Eisenhacken am von Rollschen Haus aufgehängt; gelangten bei der Renovation ins Museum
     
Brunnensäule Franziskus
Säule vom Franziskus-Brunnen, der vor dem Haus Kaspar Huber stand mit St. Franziskus in knieender gestalt. Die Säule scheint aus Granit zu bestehen
     
Prunkportal Liegenschaft Schmid 1621

     
Kassettendeke Liegenschaft Schmid

     
Holzstich Hochzeitspaar

     
Buffet von Peter Gisler, Bürglen
Nussbaumholz, die untere Hälfte dürfte echt sein, die obere ist mit Ausnahme des Giessfassteiles stark erneuert, Wappen Gisler und seiner Frauen (kaum echt)
     
Schmuckkästchen
10 Schubladen und Türchen, reiche Elfenbeineinlage
     
Danae und der Goldregen

     
Porträt Johann Peter von Roll (vgl PO 0063)

     
Porträt Johann Walter von Roll

     
Porträt Johann Peter von Roll (vgl PO 0059)

     
Porträt Jost von Roll

     
Anna Maria Püntener, geb. von Roll
Tocher v. Landamman Joh.Peter von Roll
     
Sebastian Peregrin Zwyer

     
Holzstatue Karl Borromäus
Karl Borromäus im Kardinalskleid; bemalt
     
Holzskulptur Palmesel mit Christus
Palmesel mit Christus; gekrönt, bemalt, alte Fassung (?); mit Rädern
     
Hinterführ

     
Holztruhe (Renaissancesaal)

     
Stuhl mit geschnitztem Urner Wappen

     
Waffeleisen

     
Kochbuch 1749, Suworow-Haus

     
Messer 1600, Zwyer-Haus

     
Adelsbrief Kuon, 1559

     
Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit ("Gnadenthron)

     
Altdorf

     
Stutzer Schützengesellschaft

     
Geldkatze

     
Bemalte Innentüre

     
Kachelofen, grün

     
Stabelle, Renaissanceraum

     
Adelsbrief für Landammann Kuon, 1559
1559 Mai 27: Adelsbrief für Johannes Kuon. Orig. Perg. Das Wappen Kuon (in Gold schwarzer, nach rechts schreitender Löwe mit Hellebarde in den Vorderpranken) ist im Urkundentext eingemalt. Das kaiserliche Siegel von Ferdiand hängt. Der Adelsbrief für Landammann Kuon wurde 1559 von Kaiser Ferdinand von Österreich ausgestellt und ist mit dessen riesigem Siegel versehen und beglaubigt. Darin wird Landammann Kuon der Adelstitel zugestanden und zugleich ein Wappen verliehen. Solche Adelsbriefe waren von Bedeutung, wenn ihre Inhaber mit ihren weitreichenden Beziehungen ihren Verhandlungspartnern gegenüber gleichberechtigt auftreten wollten.
     
"Ehebrief" von Josue von Beroldingen mit Katharina von Heideck aus dem Jahre 1535
Das schriftliche Fixieren von Übereinkünften und Verträgen setzt sich seit dem 15. Jahrhundert immer mehr durch. Der geradezu monumental anmutende "Ehebrief" von Josue von Beroldingen mit Katharina von Heideck aus dem Jahre 1535 macht auf eindrückliche Weise deutlich, dass es bei Eheschliessungen in vornehmen Kreisen nicht "nur" um Liebe und Zuneigung, sondern um das handfeste, bis ins Detail geregelte Zusammenführen von Machtpositionen und Besitztum ging.
     


Copyright: Historischer Verein Uri, Altdorf / Letzte Aktualisierung: 18.4.2015